Kinder sind eine gefährdete Gruppe, nicht nur im Straßenverkehr. Sie sind unbefangen, toben gerne und so passieren schon leicht unüberlegte Handlungen.
Es ist die Pflicht der Eltern oder sonstiger Erziehungsberechtiger, wie Kindergärtnerinnen oder Lehrer, die Kinder ausreichend zu schützen. Dieser Schutz müsste noch viel besser funktionieren, denn es sterben einfach zu viele Kinder bei Verkehrsunfällen. So laufen sie vor Autos, weil sie alleine auf der Straße sind oder sich von der Begleitperson einfach losreißen. Auch im Auto werden Kinder oft nicht ausreichend mit eigenen Sitzen geschützt und bei einer Vollbremsung oder einem Unfall schleudert es die Kinder dann aus dem Fahrzeug. Die Eltern sind sich oft das Risiko gar nicht bewusst, sie wollen ja auch nur das Beste für ihr Kind, unterschätzen aber so manche Gefahren total.
Gefahren lauern überall
Auch das Fahren mit dem Rad birgt viele Unfälle und kleinere Kinder sollten daher nicht auf verkehrsreichen Straßen unterwegs sein. Es fühlt sich noch nicht so sicher auf dem Rad, kann sich durch ein überholendes Auto leicht schrecken und fällt gar mit dem Rad neben das Auto. Auf einer ruhigeren Straße wird ein Autolenker einen größeren Bogen um das Kind machen, sind aber stark befahrene Straßen nicht zu umgehen, ist es wesentlich sicherer das Fahrrad zu schieben. Und da beim Rad fahren rasch ein Sturz passieren kann, ist das Tragen eines Helmes besonders wichtig. Der Kopf muss umgehend geschützt werden.
Oft gibt es in den Städten die sogenannten Wohnstraßen, hier haben Kinder Gelegenheit zu spielen. Sie sind mit einer Verkehrstafel versehen und am Boden bei der Ein – und der Ausfahrt mit einer Erhöhung gekennzeichnet. Außerdem gibt es bei Wohnstraßen eine 30-km / h-Beschränkung, damit der Autolenker die Kinder auch früh genug sehen kann.